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24.03.2014

18:38 Uhr

Was vom Tage bleibt

Wer ließ MH 370 abstürzen?

VonOliver Stock

Das verschwundene Flugzeug ist tatsächlich abgestürzt, nur warum weiß niemand. Air Berlin bemüht sich um eine Rettung vor dem Absturz. Und beim Fußball geht es künftig nicht mehr nur nach Marktwert. Der Tagesebericht.

Handelsblatt-Online-Chefredakteur Oliver Stock.

Was vom Tage bleibt

Handelsblatt-Online-Chefredakteur Oliver Stock.

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

Einsamer Absturz

Ein Flugzeug verschwindet. Seit heute Abend wissen wir: Es ist abgestürzt. Über dem Indischen Ozean fernab von irgendwelchen Helfern. Das letzte Signal sei von einer Position westlich von Perth aufgefangen worden, sagt Malaysias Regierungschef Najib Razak. „Mit Bedauern und tiefer Betroffenheit muss ich Sie informieren, dass Flug MH370 nach diesen neuen Daten über dem südlichen Indischen Ozean geendet hat.“ Die Geschichte dieses Fluges endet damit nicht. Die Angehörigen werden fragen, was ihre Familien in den letzten Stunden vor dem Absturz, der fernab der vorgesehenen Route passierte, erlebt haben. Die Antwort liegt auf dem Grund des Meeres.

Blindflug

Kein Absturz, sondern der weitaus harmlosere Fall des gar nicht mehr Hochkommens beschäftigt Deutschlands Luftlinie Nummer 2: Air Berlin. Die Jahresbilanz verschoben, beim Aktienkurs heute zeitweise um zehn Prozent zugelegt: All das liegt daran, dass möglicherweise der wichtigste Partner Etihad neues Geld in die angeschlagene deutsche Beteiligung pumpen muss und sie anschließend von der Börse nimmt. Es wäre mal wieder eine Rettungsaktion für ein Unternehmen, das selbst nicht so genau weiß, was es will: Billig- oder Businessflieger? Linien- oder Ferienflieger? Zubringer oder Langstreckenanbieter? Solange die Air-Berlin-Piloten im Management keine Antworten auf diese Fragen finden, sind sie die besten Mitarbeiter der Lufthansa.

Fußball zum Nennwert

Fußballkarten sollen künftig nur zum Nennwert weitergegeben werden dürfen plus 15 Prozent „Bearbeitungsgebühr“. So will es die Deutsche Fußball Liga, die deswegen jetzt einen eigenen Marktplatz für Tickets aufbaut, die schon mal verkauft, aber dann doch nicht vom Käufer gebraucht werden. Das ganze habe etwas mit Fairplay zu tun, meint die DFL. Das sind neue Töne. Interessant wird es, wenn künftig auch die Spieler nicht mehr nach Marktwert, sondern zum Nennpreis verkauft werden. Das könnte die Kosten der ganzen Liga senken.

Eine Wette aufs Ende

Wie lange wird es „Wetten, dass..?“ noch geben? Nach Moderator Markus Lanz zweifelt auch ZDF-Intendant Thomas Bellut am Haltbarkeitsdatum der Show. Auf unsere Frage, wie lange es die Show noch gebe, sagte er dem Handelsblatt: „Ich weiß es wirklich nicht. In diesem Jahr werden wir sehen, wie stark die Marke noch ist.“ Wetten, dass das etwa der halbe Weg zum Ende ist?

Und wetten, dass das heute noch ein wunderbarer Abend werden kann?

Oliver Stock

Kommentare (1)

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25.03.2014, 15:42 Uhr

Meine Frage wäre: Wie kann ein Flugzeug fast genau auf der entgegengesetzte Route fliegen? Nur mit Willen der Besatzung!

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