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06.08.2013

18:09 Uhr

Was vom Tage bleibt

Wie wir Gegen- und Rückenwind ernten

VonMartin Dowideit

Unsere Serie über Vertriebspraktiken in der Finanzbranche hat für leidenschaftliche Reaktionen gesorgt. Ein Internet-Pionier kauft eine Zeitung aus Leidenschaft. Und K+S lässt Aktionäre leiden. Der Tagesrückblick.

Martin Dowideit leitet das Ressort Unternehmen & Märkte bei Handelsblatt Online.

Martin Dowideit leitet das Ressort Unternehmen & Märkte bei Handelsblatt Online.

Guten Abend,

„Es ist der absolute Wahnsinn“

Unsere vierteilige Serie über die Praxis der Versicherungsberatung hat für viel Aufsehen und Aufregung gesorgt und ist rund eine Million Mal geklickt worden. Unser Autor Jens Hagen erntete Lob, musste aber auch heftige Kritik einstecken – weil er Vertreter zu Wort kommen ließ, die über die Schattenseite der Branche berichten. Wir zeigen die Reaktionen auf die Berichte. Sie reichen von Entsetzen bis Zustimmung.

Zeig' uns den Weg, Jeff!

Dr. Oetker verkauft Pudding-Geschäft an Zalando-Gründer Samwer. Stihl-Kettensägen ab sofort im Eigentum von United-Internet-Chef Ralph Dommermuth. Solche Schlagzeilen scheinen kaum denkbar. In den USA ist sie in einer Variante am späten Montagabend wahr geworden: Amazon-Gründer Jeff Bezos hat die Washington Post gekauft, ein Flaggschiff des unabhängigen Journalismus. Die Zeitung war sieben Jahrzehnte im Besitz der Familie Graham. Das Blatt könnte das Spielzeug eines Milliardärs werden – Bezos legt zwar 250 Millionen Dollar auf die Theke, doch sein Vermögen ist hundertmal größer. Es könnte aber auch die Vorlage für ein Erfolgsmodell werden, nach dem Zeitungen in aller Welt sich orientieren werden.

Kann man sich sparen

In seinem jährlichen Bericht zur Wirtschaftspolitik und konjunkturellen Lage Deutschlands mahnt der Internationale Währungsfonds die Politik, keinen zu strengen Sparkurs einzuschlagen. Kann man drauf hören, muss man aber nicht. Denn auch die Positionen der Finanzwächter aus Washington ändern sich durchaus mal.

Gepfefferte Kursabschläge

Bis zu den Lagerstätten, in denen der Dax-Konzern K+S Kali als Dünger für Felder in aller Welt fördert, geht es in Förderkörben mehrere Hundert Meter abwärts. Die gleiche Richtung kennt derzeit nur die K+S-Aktie. Das Unternehmen hat heute offiziell die eigene Prognose für das Jahresergebnis 2013 einkassiert. Grund: Der Konkurrent Uralkali hatte mit einer Preisprognose für den Rohstoffe die gesamte Branche erschüttert. Auch das K+S-Rating steht deswegen auf der Kippe. An einem großen Investitionsvorhaben in Kanada will Vorstandschef Norbert Steiner trotzdem festhalten. Die Frage ist: Wie lange noch?

Plakativ

In diesen Tagen werden Städte mit Wahlplakaten zur Bundestagswahl gepflastert. Werfen Sie mal einen Blick auf die Motive. Na, liebe Nichtwähler? Werden Sie da nicht schwach?

Ihr

Martin Dowideit

Der Autor auf Twitter: @MDowideit

Kommentare (1)

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azaziel

06.08.2013, 20:33 Uhr

@ Redaktion Handelsblatt – Sie haben die Kommentarfunktion fuer den AfD Artikel abgeschaltet, weil sich viele Foristen nicht an die Netiquette gehalten haben. Damit zeigen Sie Saboteuren einen Weg auf, unliebsame Diskussionen abzuwuergen. Und Sie bestrafen diejenigen, die diese Kommentarfunktionen interessant finden und teilnehmen. Letzten Endes bestrafen Sie sich wahrscheinlich selbst, denn die Kommentarfunktion macht Handelsblatt interessanter als andere Online Publikationen. Einzelne Kommentatoren auf die Netiquette hinzuweisen ist zwar muehsam, aber der bessere We gals das entnervte abschalten.

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