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07.09.2012

13:32 Uhr

Zschaber zündelt

China-Anleger jammern auf hohem Niveau

VonMarkus Zschaber

Die Anleger fürchten ein schwächeres Wachstum in China. Doch die Sorge ist übertrieben und wenn die Binnenkonjunktur angekurbelt wird, werden auch wieder die Aktien im Land es Drachen wieder steigen.

Markus C.Zschaber – Zschaber zündelt. Er ist Geschäftsführer der gleichnamigen Vermögensverwaltung in Köln

Markus C.Zschaber – Zschaber zündelt. Er ist Geschäftsführer der gleichnamigen Vermögensverwaltung in Köln

Was ist bloß mit den Aktienmärkten in China los? Als der Shanghai Composite am Mittwoch geschlossen hat, lag er auf demselben Niveau wie im Februar 2009. Wir erinnern uns an diese Zeit, kurz nach der Lehmanpleite. Aktuell fürchten sich die Investoren wieder vor fallenden Unternehmensgewinnnen. Um über 2,5 Prozent waren die Unternehmensgewinne im ersten Halbjahr gesunken.

So ist die Angst vor einer konjunkturellen Verlangsamung in China aktuell allgegenwärtig. Doch das ist ein Jammern und Sorgen auf hohem Niveau. Betrachtet man die Zahlen, stehen die Ampeln in China weiter auf Grün. 2012 erwarten wir weiter ein Wachstum von sieben bis 7,5 Prozent.
Mancherorts wird gar von einer harten Landung Chinas gesprochen. Aber realistisch betrachtet ist eine Verlangsamung des Wachstums auf weiterhin über sieben Prozent nichts, was den Investoren wirklich Sorgen bereiten sollte – auch wenn es bei relativer Bewertung den geringsten Wert seit 1999 darstellt.

Gerade die zunehmende Bedeutung des Binnenmarkts stärkt das Land immer weiter gegen Einflüsse von außen und wird das Wachstum künftig schwankungsärmer gestalten. Besonders die Industrieproduktion und der starke Einzelhandel unterstreichen die strukturelle Stärke des Landes. Politische Strukturen machen es einfach, schnell und flexibel auf Probleme und Widerstände zu reagieren.

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