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13.06.2012

12:30 Uhr

Zentrale der EZB in Frankfurt. dpa

Zentrale der EZB in Frankfurt.

DüsseldorfDer Euro hat Schwächen, das macht die Schuldenkrise der Währungsunion mehr als deutlich. Das ist eine Seite der Bilanz. Auf der anderen dagegen stehen eine ganze Reihe von Vorzügen, derer man sich durchaus des Öfteren erinnern darf.

Meist wird von den Vorteilen für die heimischen Unternehmen gesprochen, allen voran den Exporteuren, die ihre Waren vergleichsweise günstig in den Euroraum, nach Asien oder die USA verkaufen können. Und davon, dass sich Deutschland praktisch zum Nulltarif finanzieren kann, weil es bei Investoren als letzter seriöser Schuldner im Währungsraum gilt.

Ein Segen ist der Euro aber auch für Frankfurt als Finanzstandort. Zwar galt die Stadt schon immer als eine der wichtigsten Börsen- und Banken-Metropolen des alten Kontinents. Mit der Entscheidung, den Sitz der Europäischen Zentralbank (EZB) an den Main zu verlegen, hat die Stadt in den vergangenen Jahren jedoch noch an Bedeutung gewonnen. In Frankfurt wird die Geldpolitik des gesamten Währungsraums entschieden. Vermutlich auch die Zukunft des Euro.

Auch die Deutsche Börse, eine der wichtigsten Finanz-Institutionen in Frankfurt, dürfte von der EZB profitiert haben. Frankfurt und die Börse werden von internationalen Investoren, den Asiaten und Amerikanern etwa, längst als globaler Handelsplatz wahrgenommen. Das liegt sicherlich daran, dass das Management die Börse in den vergangenen Jahren zu einem sogenannten integrierten Handelsbetreiber geformt hat; aber eben auch an der Europäisierung Frankfurts. Die Börse in London, einst eine der mächtigsten Börsen der Welt, hat der Dax-Konzern jedenfalls längst überholt, was Umsatz und Börsenwert betrifft.

Von

pan

Kommentare (13)

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hansblick

13.06.2012, 12:47 Uhr

einen währung das nur uberleben kann wenn viele bevolkerungen ihren land auflösen..ihren land und der demokratie aufgeben und an bürokraten und banker abgeben hat gar keinen 'starken'..und jeder der was anders behauptet ist entweder gefährlich oder vollkommen dumm..

so viel ist 100000% klar..

Account gelöscht!

13.06.2012, 12:49 Uhr

Natürlich, ein Segen. Für die Finanzjongleure, aber was ist mit den Bürgern? Nettoeinkommen wie vor 10 Jahren, wobei das Geld gefühlte 50% an Wert verloren hat.

Was für ein Segen...

Dissident

13.06.2012, 13:04 Uhr

Der Euro ist ein Segen, weil alle Kosten beim Steuerzahler abgeladen werden, weil das gesamte deutsche gesparte Vermögen für ein "politisches Projekt" verzockt wird.
Derjenige, der diesen Text schrieb, gehört... (kann sich jeder selbst denken)...

Der Euro ist für die Deutschen die größte Katastrophe seit 1945. Der Euro führt zum deutschen(!) Staatsbankrott, an dem die Finanzhaie dann noch verdienen werden! Widerlich!

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