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31.01.2005

13:51 Uhr

Der US-Telefonmarkt sortiert sich neu. Mit der dritten Milliardenübernahme innerhalb eines Monats hat der texanische Telefonriese SBC für eine Überraschung gesorgt. Für rund 16 Milliarden Dollar übernimmt SBC ausgerechnet AT&T. Der Ex-Monopolist gilt als Mutter aller US-Telefongesellschaften, die 1984 in regionale Anbieter zerschlagen wurde. Eine davon war SBC. Überraschend ist nicht, dass der US-Telefonmarkt weiter konsolidiert, sondern mit welcher Deutlichkeit zu Tage tritt, vor welchem radikalen Wandel die Festnetzgesellschaften weltweit stehen.

Denn der Wettbewerb wird durch Anbieter von Internettelefonie und Fernsehkabelgesellschaften vorangetrieben. Im Unterschied zu herkömmlichen Telefonnetzen transportieren sie Sprache über das Internet, was die Kosten teilweise um ein Vielfaches senkt. Als Faustregel gilt: Je weiter die Distanz, desto größer die Ersparnis. Dass nun AT&T als nationaler Anbieter von Fernverbindungen in den USA die Waffen strecken musste, lässt für Europas Festnetzriesen böses ahnen.

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