Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

10.01.2005

13:56 Uhr

Aus, Ende, oder doch nur eine Denkpause? Eckhard Cordes hat alle Entwicklungsprojekte des Smart vorläufig auf Eis gelegt. Der frisch ernannte Mercedes-Chef will nun prüfen, wie das Verlust schreibende Kleinwagenprojekt doch noch zum Erfolg geführt werden kann. Ohne neue Modelle wird das aber schwierig.

Die Situation bei Smart ist nicht neu. Die Absatzzahlen steigen, doch um Gewinne zu schreiben, müsste Smart mindestens doppelt so viele Autos verkaufen, sagen Experten. Und während in früheren Jahren die Stuttgarter Konzernzentrale das Projekt üppig subventionieren konnte, braucht Mercedes das Geld jetzt selber, um die Karossen mit dem Stern wieder auf gewohntes Qualitätsniveau zu hieven.

Das einzige Argument, Smart weiterzuführen, sind die Milliarden, die Mercedes bereits in das Projekt gepumpt hat. Aber alleine wird Daimler das Problem Smart kaum stemmen können. So wird die Denkpause in Stuttgart wohl auch genutzt, um einen Partner für den Smart zu suchen - ohne Risikoprämie wird der aber nicht kommen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×