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13.04.2006

10:55 Uhr

Die Ansage an die Aktionäre ist deutlich: RWE wolle auch langfristig zu den fünf führenden Strom- und Gasunternehmen in Europa gehören, sagte Vorstandschef Harry Roels heute auf der Hauptversammlung. Den Anspruch muss der Energiekonzern, die Nummer zwei in Deutschland, auch erheben. Im Gegensatz zu Konkurrent Eon, der nach der spanischen Endesa greift, drückt Roels aber auf die Bremse. Er will sich der derzeitigen Übernahmeeuphorie entziehen und behutsam wachsen. Das ist vernünftig.

Aber die Zurückhaltung birgt auch eine Gefahr. Bei der Fusionswelle, die derzeit über Europa rollt, handeln die Akteure nicht alle so vernünftig wie Roels. RWE könnte so schnell ins Hintertreffen geraten. Wenn sich RWE in naher Zukunft entschließt, die Zurückhaltung aufzugeben, könnte es bereits zu spät sein. Die lukrativsten Märkte sind dann vielleicht schon verteilt.

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