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29.01.2003

15:04 Uhr

Eine unerträgliche Last liegt auf den Gemütern der Menschen. Das Trommelfeuer der Nachrichten wird jeden Tag stärker. Seit bald einem Jahr tönt es aus allen Kanälen: „Krieg, Krieg, Krieg!“ Tausend Mal am Tag ist dieses Wort zu hören.

Es ist, als ob eine geheimnisvolle und grausame Dramaturgie hinter allem steckt. Das scheinbar Unausweichliche wird in die Köpfe der Menschen in aller Welt gehämmert. Kaum jemand ist noch in der Lage, die Winkelzüge der Macht nachzuvollziehen, gar zu verstehen. Ein Gefühl der Ohnmacht und der Angst macht sich breit.

Die Abfolge der Ereignisse ist vorgezeichnet: Inspektionen, Konsultationen, Entscheidungen im Sicherheitsrat – Angriff auf den Irak? Alles klingt logisch und ist doch absurd. Die mächtigsten Politiker der Welt sind in den diplomatischen Mechanismen gefangen. Fast wäre es eine Erleichterung, wenn es endlich „losgeht“ – so weit hat es die Welt gebracht.

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