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09.03.2006

15:14 Uhr

Kräftig wird er werden, der Wirtschaftsaufschwung in diesem Jahr. Das sagt sogar das Kieler Institut für Weltwirtschaft voraus, das in den letzten Jahren stets für seine Zurückhaltung bekannt war. 2006 rechnen sie nun mit mehr als zwei Prozent Wachstum. Das ist die eine gute Nachricht des Tages.

Die andere: Deutsche Arbeitsplätze haben im vergangenen Jahr an Wettbewerbsfähigkeit gewonnen. In keinem anderen Land der Europäischen Union legten die Arbeitskosten den Bundesstatistikern zufolge langsamer zu als hier zu Lande.

Keine schlechten Nachrichten? Oh doch. Nicht nur kräftig, auch sehr kurz wird der Aufschwung sein. Schon im kommenden Jahr ist mit kaum mehr als einem Prozent Wachstum zu rechnen – auch der Mehrwertsteuererhöhung sei Dank. Der mögliche Rückschluss, die moderate Lohnentwicklung zu stoppen und die Steuermehreinnahmen über höhere Löhne weiterzugeben, wäre aber das falsche Signal. Denn Unternehmen können keine Einnahmen verteilen, die der Staat bekommt.

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