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28.01.2005

06:44 Uhr

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Bluetooth: Achtung Spione

VonHermann Weiffenbach (Vice President Motorola)

Bluetooth gehört zum Standard bei Business-Handys und ist als drahtlose Übertragungstechnik beliebt - auch bei Hackern. Sie verschaffen sich per Bluetooth Zugang zu Mobiltelefonen, um kostenlos zu telefonieren, Kurznachrichten zu schreiben oder im Internet zu surfen. Ein teurer Spaß für die Besitzer.

HB DÜSSELDORF. Ein echtes Sicherheitsrisiko stellen auf Handys gespeicherte E-Mails und Anhänge mit geschäftskritischen Informationen dar. Konnten 2004 nur etwa ein Prozent der Europäer per Handy Mails empfangen, werden es bis 2007 rund 40 Prozent sein. Mobiltelefone sind dann für Hacker ein genauso attraktives Ziel wie PCs. Sie werden versuchen, über Bluetooth die in Handys gespeicherten Daten zu lesen, zu manipulieren und zu löschen.

Netzbetreiber sowie Hardware- und Softwarehersteller arbeiten jetzt an Sicherheitsvorkehrungen für Bluetooth-Protokolle. Auch die Nutzer sind gefragt. Denn Handys sind keine simplen Geräte mehr, sondern Hightech-Systeme. Dementsprechend sollten sie behandelt werden. Schon einfache Vorkehrungen bewirken viel. Zum Beispiel sollte Bluetooth nicht an öffentlichen Plätzen wie Bahnhöfen oder Cafés aktiviert werden.

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