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10.01.2005

07:00 Uhr

Warner Bros., Tochter des weltgrößten Medienkonzerns Time Warner, hat sich zusammen mit Universal und Paramount bereits für HD-DVD entschieden. Blockbuster wie "Forrest Gump" oder "Herr der Ringe" sowie der laufende Kinofilm "Oceans?s Twelve" sollen den neuen Silberscheiben bereits zum Jahresende zum Erfolg verhelfen. Toshiba und NEC verbuchen die Unterstützung der mächtigen Studios als wichtigen Teilsieg. Leicht wird es aber nicht. Denn der japanische Elektronikgigant Sony, der gerade das traditionsreiche Studio MGM gekauft hat, kämpft zusammen mit Samsung verbissen um seinen Standard, die Blu-Ray-Disc. Sony hat sich dabei längst mit Disney - der weltweiten Nummer zwei im Mediengeschäft - verbündet. Eine mächtige Koalition.

Der Ausgang des Duells ist offen. Doch ein Gewinner steht bereits fest: Hollywood. Die nächste DVD-Generation, die Zuschauern eine sehr viel höhere Speicherkapazität und damit auch ein klareres Bild sowie einen besseren Sound beschert, wird für einen zusätzlichen Umsatzschub sorgen. Schon jetzt erzielen die Studios höhere Umsätze mit der DVD als mit dem Kino. Für Hollywood ist es eher zweitrangig, welcher Standard sich am Ende durchsetzt. Für manche Gerätehersteller und Software-Entwickler hingegen wird es zu einer Überlebensfrage.

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