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04.01.2005

06:26 Uhr

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Hoffnung Wimax

VonTorsten J. Gerpott

Ende 2004 hatten hier zu Lande gerade mal 18 Prozent der Privathaushalte einen breitbandigen DSL-Internetzugang. Im internationalen Vergleich eine relativ geringe Quote.

Torsten J. Gerpott, Universität Duisburg

Torsten J. Gerpott, Universität Duisburg

HB DÜSSELDORF. Ein Grund für die lahme Entwicklung des deutschen DSL-Geschäfts ist, dass die Deutsche Telekom dort immer noch mehr als 85 Prozent Marktanteil hält und der Ausbau der Netze für die Konkurrenten ein hohes finanzielles Risiko beinhaltet.

Doch nun steht eine neue Technik in den Startlöchern, die der DSL-Technik Konkurrenz machen wird: Wimax. Diese Funktechnik wird wesentlich größere Reichweiten (15-25 km außerhalb von Städten) und höhere Datenraten (5-20 Mbit/s) ermöglichen als man sie von heutigen lokal eng begrenzten WLAN-Netzen kennt. Und: Sie kann auch bei den rund fünf Millionen Festnetzanschlüssen in Deutschland zum Einsatz kommen, für die technisch kein oder nur ein sehr langsames DSL-Angebot möglich ist. Nun besteht die Hoffnung dass Wettbewerber mit bundesweiten Wimax-Lizenzen die monopolartigen Strukturen bei DSL-Zugängen in Deutschland aufbrechen können.

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