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24.01.2005

13:25 Uhr

Nun hat die CDU also wieder einen Generalsekretär. Zu Volker Kauder gab es keine Alternative, wie die bemerkenswerte Zustimmung von 100 Prozent auf dem kleinen Parteitag zeigt. Billig wäre es jetzt, das Lied von der dünnen Personaldecke anzustimmen. Natürlich, die Reihen der „guten“ Männer um Angela Merkel scheinen gelichtet.

Aber das ist nicht das Bemerkenswerte an dieser Standortbestimmung des Parteitages. „Wir sind in einer entscheidenden Phase, in der deutlich werden muss, ob wir ein Anliegen haben“, sagte die CDU-Chefin bei dem Treffen. Eine Äußerung, die von Unsicherheit zeugt statt von Strahlkraft.

Genau das ist das Problem: Die Öffentlichkeit ist nicht interessiert an der Ordnung von Personalfragen, sondern an inhaltlichen Akzenten. Doch die wollen der Union derzeit nicht gelingen. Bis zum wichtigsten Urnengang zwischen den Bundestagswahlen, der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 22. Mai, bleibt wenig Zeit. Bis dahin allerdings müssen die von Merkel vermissten „Anliegen“ formuliert sein.

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