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23.01.2007

14:31 Uhr

Die Mitarbeiter des Siemens-Konzerns können einem langsam leid tun. Täglich werden sie mit neuen Enthüllungen im Zuge der Korruptionsaffäre konfrontiert. Heute hat das „Wall Street Journal“ gegen hochrangige Manager, darunter Finanzvorstand Joe Kaeser, schwere Vorwürfe erhoben.

Dass das alles spurlos an dem Unternehmen vorüber geht und keinen Einfluss auf das Geschäft hat, wird mit jedem Tag unwahrscheinlicher. Denn einerseits ist anzunehmen, dass die Motivation der Mitarbeiter leidet. Die Beschäftigten müssen erfahren, dass einige ihrer Top-Manager offenbar über Jahre hinweg versagt haben. Die Leute müssen sich vermutlich sogar im Privatleben dafür verteidigen, dass sie bei Siemens arbeiten. Dazu kommt, dass gewiss auch die Kunden immer misstrauischer werden. Siemens wird mit Sicherheit noch eine Weile brauchen, ehe wieder Ruhe einkehrt.

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