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16.01.2008

12:01 Uhr

Schlimmer hätte es für Gildemeister kaum kommen können. An einem Tag, an dem ohnehin an den Aktienmärkten fast alle Kurse auf Talfahrt sind, durchsucht die Staatsanwaltschaft Privat- und Geschäftsräume des Vorstandsvorsitzenden und ermittelt wegen Untreue, Bestechlichkeit, Bestechung und Steuerhinterziehung.

Ein zweiter Fall Siemens in der ostwestfälischen Provinz? Für den Börsenkurs auf jeden Fall: Die Aktie fiel sofort kräftig, in der Spitze um über 25 Prozent. Dabei war die Aktie erst vor kurzem in den M-Dax aufgestiegen. Da ist der Lack erst einmal ab.

Auch das bisherige Strahleimage von Rüdiger Kapitza erhält kräftige Schrammen. Zwar ist überhaupt noch nicht klar, was am Ende von den Ermittlungen übrig bleibt, oder ob überhaupt eine Anklage erhoben wird. 19 Durchsuchungsbeschlüsse an elf verschiedenen Orten klingen nicht aber nach einer Lappalie.

Doch nicht nur der Ruf von Kapitza wird leiden, auch das Image des Weltmarktführers für Werkzeugmaschinen dürfte Schaden nehmen. Denn Ermittlungen gegen den Vorstandsvorsitzenden fallen immer auch auf das Unternehmen zurück. Ein schwarzer Tag für Gildemeister!

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