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03.02.2004

09:00 Uhr

Streit um fairen Preis für Wella-Aktien

Kommentar: Gezerre ohne Ende

VonIngo Reich

Auch durch die Beschlüsse auf der heutigen außerordentlichen Hauptversammlung des Haarpflegekonzerns Wella wird kein endgültiger Schlussstrich unter das Gezerre um einen fairen Preis für die Wella-Aktien gezogen.

Auf jeden Fall werden die Gerichte nach einem langen Instanzenweg letztendlich Recht sprechen. Und vor Gericht und auf hoher See sind auch die nicht zum Verkauf ihrer Anteile bereiten Minderheitsaktionäre sprichwörtlich „in Gottes Hand“. So lange schwebt über dem Mehrheitsaktionär Procter & Gamble das Damoklesschwert der Nachbesserung des Kaufpreises.

Eine Last, die Analysten nicht gerade fröhlich stimmt. Denn eine mögliche zusätzliche Belastung von unter Umständen bis zu einer Milliarde Euro ist kein „Pappenstiel“. Auch würde durch das Hin und Her unter Umständen der positive Ergebnisbeitrag, den Wella schon jetzt für den US-Konzerns erbringt, in Mitleidenschaft gezogen. Nötig ist jetzt ein im Sinne aller Beteiligten tragfähiger Kompromiss. Und auch die verbliebenen Wella-Aktionäre sollten erkennen, dass die Gier nicht grenzenlos sein darf.

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