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26.01.2005

13:43 Uhr

Die Würfel sind gefallen: Die Länder dürfen Studiengebühren erheben. Für die Unionsländer, die darauf gewartet haben, ist das jedoch nicht nur Kür. Denn die Richter haben unmissverständlich klar gemacht, dass sie verpflichtet sind, auch weiterhin jedem Befähigten ein Studium zu ermöglichen. Baden-Würtemberg & Co. können also nicht nur kassieren sondern müssen ein ausreichendes Darlehens-, möglichst auch Stipendienangebot organisieren.

Die SPD-Länder werden sich voraussichtlich nicht lange als Hüter des gebührenfreien Studiums profilieren können. Auf Dauer ist es nicht denkbar, dass sie den Zustrom von Studenten aus anderen Ländern per Numerus Clausus und Landeskinderregeln eindämmen. Sie werden daher nicht darum herum kommen, an einem gemeinsamen Sozialplan mitzuschreiben.

Noch ein Wort an die Ministerpräsidenten: Sie müssen garantieren, dass die Gebühreneinnahmen der Universitäten auf Dauer zusätzlich bleiben. Der Fall Bayern, das die Ausstattung der Unis bis 2008 nicht antasten will, muss Minimalstandard werden.

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