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02.01.2007

05:00 Uhr

Denn ihre für den Handelsblatt Business-Monitor befragten Mitbewerber im Ausland bescheinigen ihnen erhebliche Fortschritte bei der Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Die deutsche Wirtschaft rangiert der Umfrage zufolge im Vergleich mit wichtigen Ländern und Regionen jetzt im Spitzenfeld.

Dieses Ergebnis gibt den Unternehmen Recht, die beharrlich den mühevollen Weg der Restrukturierung gehen, auch wenn damit schmerzliche Einschnitte und anfänglich der Verlust von Arbeitsplätzen verbunden sind. Sie haben damit früher als ihre Konkurrenten in anderen europäischen Ländern begonnen und können deshalb auch früher als sie nun die ersten Früchte ernten. Ablesbar ist dies nicht nur an den Erfolgen im Warenexport, sondern auch an der seit 2006 wieder steigenden Beschäftigung.

Die Kurve des Stellenaufbaus kann und muss aber noch steiler werden. Damit dies gelingt, sind nicht nur die Unternehmen selbst gefragt. Die Wirtschaft braucht ein Umfeld, das sie solide wachsen und ihre Wettbewerbsfähigkeit behalten lässt. Eine Abkehr von der moderaten Lohnpolitik der vergangenen Jahre würde dieses Ziel gefährden, ein Verzicht auf beherzte Reformen in der Wirtschafts-, Finanz-, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik ebenso.

Viele Unternehmen haben es der Politik vorgemacht: Nur wer den Mut zu Änderungen hat, auch wenn sie anfangs wehtun, kann sich mittelfristig durchsetzen und behaupten. Wichtig ist es, das Vertrauen der Bürger für diesen Weg zu gewinnen. Zurzeit stehen die Chancen nicht schlecht, dass dies gelingt. Denn die Grundstimmung ist bereits positiv, wie die jüngsten Umfragen, ob von Allensbach oder zu den Konjunkturerwartungen im Konsumklima, zeigen.

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