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02.05.2012

07:27 Uhr

Presseschau

Das spanische Dilemma

VonJürgen Röder

Die schlechten Nachrichten für Spanien reißen nicht ab, eine Rettungsaktion der Euro-Zone für Banken in dem Land scheint immer näher zu rücken.

Ein spanischer Demonstrant am 1. Mai in Madrid. dapd

Ein spanischer Demonstrant am 1. Mai in Madrid.

DüsseldorfSpanische Rettung rückt näher

Die schlechten Nachrichten für Spanien reißen nicht ab, eine Rettungsaktion der Euro-Zone für Banken in dem Land scheint immer näher zu rücken: „Die Euro-Zone wird um eine Rettungsaktion für die spanischen Banken nicht herumkommen“, sagt auch Daniel Gros, Direktor des Brüsseler Wirtschaftsforschungsinstituts CEPS. In den EU-Institutionen wächst die Nervosität. (Handelsblatt, FTD)

Die Rating-Agentur Standard & Poor's hat nun auch wichtige Banken des Landes heruntergestuft. Laut einem Bericht prüft die Regierung inzwischen eine Bad Bank für faule Immobilienkredite, um die Institute zu entlasten. (Handelsblatt, Spiegel)

„Die Regierung steckt in der Klemme. Die Gefahr ist groß, dass sie zwar die Sparvorgaben der EU erfüllt - aber damit das Land immer weiter in die Krise treibt“, kommentiert das Handelsblatt.

„Europa muss dringend ihre Politik gegenüber Spanien ändern“, meint die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Kommentare (8)

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Tacheles

02.05.2012, 09:35 Uhr

Nun soll die Euro-Zone mal wieder die spanischen Banken sanieren. Das ist das Spiel mit "rechte Tasche, linke Tasche".
Wir haben mit Zufriedenheit zur Kenntnis genommen, dass Spanien seine letzten Anleihen zu relativ moderaten Zinsen am Markt placieren konnte. Gekauft haben die vor allem spanische Banken. Nun lassen die sich von der Euro-Zone sanieren und entsorgen dabei mal so ganz nebenbei ihre toxischen Kredite aus der spanischen Immobilienblase.

Account gelöscht!

02.05.2012, 09:50 Uhr

Keine Sorge, da gibts nichts zu sanieren auf lange Sicht. Spanien war schon vor dem Euro im Eimer!!! Ich habe dort Jahre über Jahre Firmen zertifiziert und mich bereits damals gefragt wie dieses Land überhaupt überleben kann...als Euro und co dann kamen, kam mir die Frage 10 mal mehr als zuvor.

Spanien ist genau das selbe Fass wie Griechenland, egal wieviel Geld man dort reinpumpt, das ändert die Mentalität, die Arbeitsmoral und die allgemeine Intelligenz und Organisation nicht! Genau so gut kann man das Geld in den Schredder werfen.

Account gelöscht!

02.05.2012, 10:19 Uhr

Fehlt nur ein Schamane, der Spanien und Griechenland gesundbetet und ein katholischer Exorzist, der die vielen Schuldenteufel verjagt!
Nurksel macht sicherlich, wie immer, die deutsche Schatulle auf, verschuldet uns weiter bis zum geht nicht mehr, und saniert die spanischen Zockerbanken. Na ja - dann arbeitet eben der dumme, deutsche Michel aus Solidarität bis zum Tode, und die Südländer können feiern!

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