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25.04.2012

07:19 Uhr

Presseschau

Eurokrise 2.0 spitzt sich zu

VonBarbara Bierach

Griechenlands Wirtschaft stürzt weiter ab und die Experten streiten: Sparen oder Konjunktur ankurbeln? Kunden haften selber bei Schlamperei im Onlinebanking und die Immobilienkrise in USA ist längst noch nicht vorbei.

Der Chef der griechischen Zentralbank George Provopoulos. dapd

Der Chef der griechischen Zentralbank George Provopoulos.

DüsseldorfGriechenlands Wirtschaft  wird 2012 noch weiter abstürzen, prognostiziert die griechische Zentralbank. Ihr Chef, Giorgos Provopoulos, attackiere die Politiker in Athen hart, meint das  Handelsblatt: Provopoulos habe die Regierung zu „entschlossenen Reformen“ aufgerufen, denn in den beiden vergangenen Jahren hätten „Nachlässigkeiten und Verzögerungen“ die Schuldendynamik beschleunigt.

Wer immer die Wahl in Athen am 6. Mai gewinne, müsse sich auf ein weiteres Sparprogramm von 5,5 Prozent des griechischen BIP einlassen, schreibt Reuters, schließlich habe der IWF Einsparungen von elf Milliarden Euro gefordert.

Die New York Times scheint derweil schon mit der Notwendigkeit eines Bailout für Spaniens Banken zu rechnen, da ein großer Teil der spanischen Immobilienkredite in Höhe von 663 Milliarden Euro vom Ausfall bedroht wären.

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Während die Eurokrise scheinbar unaufhaltsam in die zweite Runde geht, spitzt sich der Konflikt um die richtige Strategie zur Lösung der Probleme weiter zu. In einem Interview mit dem Wall Street Journal lehnt Jens Weidmann, Chef der Bundesbank, alle Aufrufe ab, endlich von der deutschen Sparwut Abstand zu nehmen. Er weist dabei die Bedenken weit von sich, dass seine Sparpolitik in ganz Europa nicht nur „große wirtschaftliche Schmerzen“ verursache, sondern auch politische Widerstand provoziere. 

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

25.04.2012, 08:46 Uhr

Welche griechische Wirtschaft (?) - Griechenland ist ein Agrarland und zu fast allen anderen Euroländern allein strukturtechnisch gar nicht kompatibel.

PapiRazzi

25.04.2012, 09:12 Uhr

Eurokrise spitzt sich zu....

Und ich dachte, ich bekommen Neuigkeiten zu lesen.

Account gelöscht!

25.04.2012, 09:13 Uhr

"Nach den Geldspritzen der EZB von über 1000 Milliarden Euro sorge sich die europäische Bankenaufsicht EBA in London, ob die Banken der Euro-Zone jemals wieder von dem billigen Geld loskommen, meldet die Financial Times Deutschland."

Eine unter normalen Menschen berechtigte Frage. Aber was kümmert das den Südling? Die Sonne scheint, eine schöne Frau geht vorbei, man wird sehen.

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