Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

18.04.2012

07:14 Uhr

Presseschau

Gespannte Ruhe beim IWF

Der Internationale Währungsfonds gibt Entwarnung für die Weltkonjunktur, die Aktionäre protestieren gegen die hohe Vorstandsvergütung bei der Citigroup, Ferdinand Piëch kriegt Gegenwind und Warren Buffet ist krebskrank.

Das Logo des Internationale Währungsfonds in Washington. dpa

Das Logo des Internationale Währungsfonds in Washington.

Noch ist die Konjunktur höchst zerbrechlich, warnt der Internationale Währungsfonds IWF in seiner neuesten Prognose zur Weltwirtschaft. Gleichwohl sei der Fonds jedoch erstmals wieder vorsichtig optimistisch, meint das Handelsblatt. Der Spiegel kann jedoch bestenfalls „gespannte Ruhe“ in den Prognosen der Weltökonomen entdecken.

In den kommenden Tagen muss die G20 entscheiden, ob sie die Mittel des IWF weiter erhöhen will, damit der dann der Eurozone bei der Abwehr weiterer Desaster beistehen kann. Da scheint sich auch was zu bewegen, meldet Reuters, denn Japan, Schweden und Dänemark hätten bereits 77 Milliarden Dollar zugesagt.

Die Aufstockung der IWF-Mittel werde bei der Frühjahrstagung des Fonds an diesem Wochenende in Washington wohl „in abgespeckter Form“ beschlossen werden; Finanzminister Schäubles Hoffnung aber, dass Europa damit international endlich aus der Schusslinie komme, dürfte sich dennoch nicht erfüllen, meint die Süddeutsche Zeitung. Dafür sehe das Krisenmanagement nach den jüngsten Turbulenzen in Spanien einfach zu schlecht aus.

Die Entscheidung der Japaner, 60 Milliarden Dollar zuzusagen, erhöhe nun den Druck auf Großbritannien, für Europa ebenfalls tief in die Kasse zu greifen, meint die Financial Times, die insgesamt 400 Milliarden Dollar an neuen Geldern für den IWF zu erwarten scheint.

Das Wall Street Journal meint jedoch, dass in dem länglichen Drama sowieso nur Eines Sinn ergeben werde: Die kollektive Übernahme der Verantwortung durch die Europäer. Beispielsweise in Form des European Redemption Fund (ERF), der alle Staatsschulden der Euroländer zusammenfasst - derzeit insgesamt 2,3 Billiarden Euro.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×