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23.06.2014

09:52 Uhr

Sie fragen – wir antworten

Irak-Krieg: Ruhe vor dem Sturm?

Der Krieg im Irak stürzt einen der größten Ölproduzenten der Welt ins Chaos. Was bedeutet das für Weltwirtschaft und Anleger? Schreiben Sie uns: Unsere Experten beantworten die wichtigsten Fragen.

DüsseldorfVor rund elf Jahren hat der Irak-Konflikt die Märkte schwer belastet: Im Vorfeld der militärischen Auseinandersetzung stieg der Goldpreis damals auf ein neues Sechs-Jahres-Hoch, auch der Rohölpreis legte deutlich zu. Der deutsche Leitindex Dax markierte kurz vor dem Beginn des zweiten Irak-Krieges mit 2188 Punkten einen Tiefpunkt, der aus heutiger Sicht kaum vorstellbar erscheint. „Voraussetzung für eine kurzfristige spürbare Erholung an den Aktienmärkten ist eine friedliche oder schnelle und erfolgreiche militärische Beendigung beziehungsweise Lösung des Irak-Konfliktes", meinte im Februar 2013 noch die Deutsche-Bank-Fondstochter DWS.

Und heute? Das Land befindet sich wieder in einem militärischen Konflikt, diesmal in einem Bürgerkrieg. Die Bevölkerungsgruppen Sunniten und Schiiten kämpfen gegeneinander.

Der Ölpreis reagiert: Am Montag stieg er über die Marke von 115 US-Dollar. Der Goldpreis notiert wie vor vier Jahren bei 1300 US-Dollar Jahren und damit  deutlich unterhalb seines Allzeithochs von 1900 Dollar. Die etablierten Aktienmärkte markieren unentwegt neue Rekordstände, der Dax notiert gar fünfstellig und hat am vergangenen Freitag im Laufe des Handels ein neues Allzeithoch mit 10.050 Punkten erreicht.

Ist das die Ruhe vor dem Sturm? Kann sich die Situation im Irak zu einem größeren Störfaktor entwickeln? Oder sollten Anleger die Rücksetzer wie zuletzt im deutschen Markt eher zum Kauf nutzen, wie manche Banken empfehlen?

Schreiben Sie uns Ihre Fragen per Mail via hb.experten@vhb.de, auf unserer Facebook-Seite oder bei Twitter an @handelsblatt mit dem Hashtag #Experten. Am Montag ab 11 Uhr wollen wir Ihre Fragen beantworten.

Für Sie erreichbar sind:

Ludwig Eickemeyer ist Senior Economist beim Handelsblatt Research Institute.

Ludwig Eickemeyer ist Senior Economist beim Handelsblatt Research Institute.

Mallien Jan

Jan Mallien, geldpolitischer Korrespondent.

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online. Pablo Castagnola

Jürgen Röder ist Finanzredakteur von Handelsblatt Online.

 

Von

jr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

23.06.2014, 11:05 Uhr

"Was bedeutet das für Weltwirtschaft und Anleger?"

Was bedeudet diese US-Politik der Aggression und Einmischung, der Bewaffnung der Taliban bis zu den "Freiheitskämpfern" in Syrien durch die USA für mein und das Leben meiner Familie????

DAS würde mich mehr interessieren. Dass die USA-Konzerne und Hedgefonds daran gut verdienen, weiss ich auch so!!!

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