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03.01.2001

12:13 Uhr

Reuters WASHINGTON. Microsoft und sein Mitbegründer Bill Gates sollen wegen angeblicher Diskriminierung am Arbeitsplatz verklagt werden. Die Anwälte von sieben früheren und jetzigen Beschäftigten des Unternehmens teilten am Dienstag in Washington mit, man werde am Mittwoch eine Sammelklage einreichen. Diese sehe eine Entschädigung in Höhe von fünf Milliarden Dollar (rund 10,3 Milliarden Mark) vor. Ihre Klienten werfen Microsoft Diskriminierung bei der Bewertung ihrer Leistung, Bezahlung, Beförderung und Entlassung vor. Eine Microsoft-Sprecherin lehnte eine Stellungnahme zu den Vorwürfen oder der Klage mit Hinweis auf den Schutz von Personaldaten ab.

Ihre Firma werde die Vorwürfe aber sehr ernst nehmen, kündigte die Sprecherin an. "Unter keinen Umständen toleriert Microsoft eine Diskriminierung am Arbeitsplatz." Von seinen mehr als 36.000 Angestellten im Oktober 2000 seien 22,2 Prozent Angehörige einer ethnischen Minderheit gewesen, teilte das Unternehmen mit. Im Jahr 1997 habe die Quote noch 16,8 Prozent betragen.

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