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19.07.2000

10:54 Uhr

Microsoft übertrifft Erwartungen der Analysten

Investment-Erträge lassen Microsoft-Ergebnis um rund zehn Prozent steigen

Durch hohe Anlageerträge hat der Softwarehersteller Microsoft sein Quartalsergebnis um rund zehn Prozent gesteigert und damit die zuletzt herab geschraubten Erwartungen der Analysten übertroffen.

Reuters REDMOND. Microsoft teilte am Dienstagabend nach Börsenschluss in Redmond (US-Bundesstaat Washington) mit, das Ergebnis pro Aktie einschließlich der Wandelrechte habe im vierten Quartal 1999/2000 bei 0,44 $ nach 0,40 $ im Vorjahresquartal gelegen. Analysten hatten nach einem von Microsoft prognostizierten Nachfragerückgang bei Personalcomputern ihre Erwartungen im Mittel auf 0,42 $ je Aktie reduziert.

Der Umsatz des Softwarekonzerns lag im Quartal den Angaben zufolge bei 5,804 (5,764) Mrd. $. Als Reingewinn wies Microsoft 2,409 (2,202) Mrd. $ aus. Der operative Gewinn fiel den Angaben zufolge trotz im Jahresvergleich höherer Verkaufserlöse aus Beteiligungen mit 2,524 (2,903) Mrd. $ geringer aus.

"Der wohl größte Einzelfaktor war wohl die durchschnittliche Größe unseres Portfolios", sagte Microsoft-Finanzchef John Connors mit Blick auf die Investment-Erträge. Der um Sonderfaktoren bereinigte operative Gewinn sei dagegen nur einstellig gewachsen. Connors machte dafür geringere Gewinnspannen, höhere Marketingausgaben im Verbrauchergeschäft und kostenintensive Projekte wie die Videospiel-Konsole "X-Box" verantwortlich.

Die Microsoft-Aktie zog am Dienstag im nachbörslichen New Yorker Handel um 1,75 $ auf 80,25 $ an, nachdem die Papiere im regulären Handel sich mit einem Plus von 5/16 auf 78,5 gut behauptet hatten. Die meisten Analysten hatten ihre Gewinnprognosen für Microsoft zuletzt gesenkt.

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