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22.01.2003

16:45 Uhr

Milliarden-Sonderbelastungen

J.P. Morgan Chase mit Quartalsverlust

Die zweitgrößte US-Bank J.P. Morgan Chase hat im abgelaufenen vierten Quartal wegen hoher Rückstellungen für Prozesskosten wie angekündigt rote Zahlen geschrieben.

HB/dpa NEW YORK. Der Quartalsverlust belaufe sich auf 387 Millionen Dollar oder 0,20 Dollar je Aktie nach einem Fehlbetrag von 332 Millionen Dollar oder 0,18 Dollar je Aktie vor einem Jahr, teilte der nach Citigroup zweitgrößte US-Finanzkonzern am Mittwoch mit. J.P. Morgan hatte Anfang des Monats angekündigt, unter anderem wegen Rechtsstreitigkeiten mit dem zusammengebrochenen Energiehändler Enron und anderen Firmen Rückstellungen über insgesamt 900 Millionen Dollar zu bilden. Insgesamt bezifferte die Bank die Sonderbelastungen im Quartal auf 1,3 Milliarden Dollar. Ohne derartige Einmalposten sei ein Gewinn von 0,36 Dollar je Aktie erzielt worden.

Von Thomson First Call befragte Analysten hatten nach der J.P.-Morgan-Ankündigung Anfang Januar ihre Gewinnerwartungen für das Institut auf 0,05 bis 0,20 Dollar je Aktie zurückgeschraubt. Auch das Citigroup-Ergebnis wurde im Schlussquartal 2002 durch hohe Sonderbelastungen geschmälert. Wie der weltgrößte Finanzkonzern am Dienstag berichtet hatte, sank der Gewinn um 37 Prozent auf 2,43 Milliarden Dollar.

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