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26.04.2000

15:00 Uhr

dpa/BRÜSSEL. Die EU-Kommission will verstärkt gegen Doping im Sport vorgehen. Die Brüsseler Behörde rief am Mittwoch die für Sport zuständigen Organisationen und Behörden auf, bis zum 17. Juni Vorschläge für Pilotprojekte im Kampf gegen Doping einzureichen. Für Informationskampagnen und Konferenzen zu möglichen gemeinsamen Anti- Doping-Maßnahmen stünden drei Mill. Euro bereit.

Zu den wichtigsten Waffen im Kampf gegen Doping gehöre die Prävention, teilte die Kommission weiter mit. Mit Informationskampagnen soll das Bewusstsein hinsichtlich der Gefahren für die Gesundheit und das Ansehen des Sports insbesondere bei jungen Menschen geschärft werden. Mit dem Geld will die Kommission außerdem die Organisation von Konferenzen unterstützen, die sich mit der Harmonisierung der EU-Gesetzgebung hinsichtlich des Dopings sowie der Vereinheitlichung der Dopingtests in der Europäischen Union beschäftigen.

Die für Sport zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding hatte im Dezember vergangenen Jahres die Bereitstellung von insgesamt fünf Mill. Euro zur Bekämpfung des Dopings angekündigt. Weitere 1,5 Mill. Euro sollen nach den Angaben der weltweit agierenden Anti- Doping-Agentur zu Gute kommen.



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