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05.05.2003

09:32 Uhr

Mindestens 17 Tote

Tornados wüten im Mittleren US-Westen

Eine Serie von Tornados hat in den US-Staaten Missouri und Kansas schwere Verwüstungen angerichtet. Nach Schätzungen der Katastrophenschutz-Behörden gab es mindesten 17 Tote und mehrere dutzend Verletzte. In Arkansas verursachten die Wirbelstürme nach Polizeiangaben erhebliche Sachschäden.

HB/dpa KANSAS CITY. Über das genaue Ausmaß der Schäden durch die Twister herrschte wegen der nächtlichen Dunkelheit zunächst noch Unklarheit. Die Tornados hatten am Sonntagabend (Ortszeit) in einigen Orten fast einen halben Kilometer breite Schneisen der Verwüstungen geschlagen und Windgeschwindigkeiten bis zu 330 Stundenkilometer erreicht.

Am schwersten betroffen war nach Angaben des US-Senders CNN Lawrence County in Missouri. Hier wurden nach Schätzungen der Polizei mehr als zehn Menschen getötet und massive Schäden angerichtet. Der Wirbelsturm raste durch den Südosten des Bezirks, blieb nach Augenzeugenberichten fast eine halbe Stunde auf dem Boden und machte die Stadt Pierce City praktisch dem Erdboden gleich. Mehrere Häuser wurden von ihren Fundamenten und geparkte Fahrzeuge in die Luft gerissen.

Der Internationale Flughafen von Kansas City (Missouri) wurde vorübergehend geschlossen und evakuiert. Die Passagiere mussten Schutz in den Tunneln suchen, die zu den Parkgaragen führen. Auch die Region von Kansas City in Kansas war schwer betroffen.

In mehreren Bezirken beider Staaten wurde den Medienberichten zufolge inzwischen der Notstand erklärt. Nationalgardisten halfen bei den Such- und Räumarbeiten.

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