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29.05.2000

17:15 Uhr

ap BERLIN. Ölförderländer wie Libyen, Syrien oder Angola bekommen keine deutsche Entwicklungshilfe. Mit dieser Klarstellung wies das Entwicklungsministerium in Berlin am Montag einen Bericht der "Bild"-Zeitung zurück. Das Blatt schrieb, eine Reihe von Diktaturen kassierten wegen der gestiegenen Ölpreise "bei jedem Tankstopp" mit und erhielten noch dazu Millionensummen als Entwicklungshilfe.

Ministeriumssprecher Bernd Dunzlaff hielt dem entgegen, die genannten Zahlen stammten alle noch aus dem Jahr 1998, dem letzten Jahr der früheren Bundesregierung. Bis auf Algerien sei keiner der genannten Staaten Partnerland der neuen Bundesregierung, und es gebe auch keine Zusagen. Die Zahl der Partnerstaaten sei von 118 auf 70 reduziert worden. Libyen, Syrien und Angola seien nicht darunter. Mit Nigeria sei derzeit eine Wiederaufnahme der Entwicklungszusammenarbeit geplant mit dem Ziel, den demokratischen Aufbau zu stärken.

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