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05.07.2000

19:47 Uhr

vwd FRANKFURT. Viele Unternehmen in Frankreich scheuen sich derzeit noch, strategische Entscheidungen in Sachen E-Commerce zu treffen und umzusetzen. Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen die Business-to-Business-Transaktionen (B2B) jedoch von 14,2 Mrd Euro 1999 auf über 200 Mrd Euro im Jahr 2004 wachsen, heißt es in der am Mittwoch vorgestellten Studie "Business-to-Business in Frankreich" des Marktforschungsinstituts forit internet business research, Frankfurt/Kreuzlingen.

Trotz dieser Entwicklung liege Frankreich deutlich hinter seinem deutschen Nachbarn, der forit zufolge im gleichen Zeitraum eine Steigerung des B2B-E-Commerce von 68,5 Mrd Euro auf 560 Mrd Euro verzeichnen soll. Für ihre Studie befragte die forit-Niederlassung Paris 300 Einkaufs- und Verkaufsleiter von französischen Unternehmen. Derzeit nutzen in Frankreich erst fünf Prozent der Einkäufer und neun Prozent der Anbieter das Internet, in Deutschland sind es bereits 17 beziehungsweise 26 %.

Neben dem Umstand, dass viele französische Einkäufer und Anbieter den persönlichen Kontakt mit ihren Kunden vorziehen, leidet der E-Commerce auch unter technischen Hindernissen: "Der alte Übertragungsstandard Minitel nahm mit 45 % im Einkauf und 64 % im Marketing bislang den ersten Rang der genutzten Online-Dienste in Frankreich ein. Minitel bietet zwar das gleiche Informationspotenzial wie das Internet, eignet sich aber weniger für Transaktionsabwicklungen", erklärte forit-Geschäftsführer Steffen Binder bei der Vorstellung der Studie.

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