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01.08.2000

21:58 Uhr

dpa NEW YORK. Die UN-Mission in Sierra Leone ist nach Einschätzung von UN-Generalsekretär Kofi Annan "unverzichtbar" für den Friedensprozess in dem westafrikanischen Konfliktland. Sie sollte in der bisherigen Stärke weitere sechs Monate fortgesetzt werden. Das empfahl Annan dem Weltsicherheitsrat am Dienstag in seinem jüngsten Bericht zur Lage in Sierra Leone. Das Mandat für die 12 440 Soldaten und Zivilpolizisten der Mission UNAMSIL läuft am 7. August aus.

Allerdings kostet die Mission jährlich rund eine Milliarde DM (477 Million $) und hat im Haushalt der Vereinten Nationen ein Loch von mehr als 300 Mill. DM (143 Mill. $) gerissen. Annan schildert die Situation für die UN-Blauhelme trotz der gelungenen Einsätze in den vergangenen Wochen als "gefährlich". Er drängt die internationale Gemeinschaft, für Sierra Leone eine politische Lösung auf der Basis einer "stabilen und glaubwürdigen internationalen militärischen Präsenz" anzustreben.

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