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25.01.2001

17:16 Uhr

Mit dem Stop wurde das B2C-Geschäft getestet

Adidas-Salomon bestätigt Einstellung des Online-Direktverkaufs

Der Sportartikelhersteller adidas AG, -Salomon Herzogenaurach, hat seinen Online-Direktverkauf in Europa eingestellt. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Donnerstag auf Anfrage einen Artikel der Fachzeitschrift "markt intern", wonach der im März eröffnete Online-Direktshop für olympische Spezialartikel im Januar eingestellt wurde.

vwd HERZOGENAURACH. Mit dem Shop sei das B2C-Geschäft getestet worden, erklärte der Sprecher. Jetzt würden die Erfahrungen ausgewertet und im Frühjahr endgültig entschieden, ob der Online-Shop für Direktverbraucher in Europa weitergeführt werden soll oder nicht.

Zunächst sei auch geplant gewesen, nach den olympischen Spezialartikeln Wintersporttextilien für die opympischen Wintersportarten anzubieten. Diesen Plan habe Adidas-Salomon aber nicht realisiert. Der Sprecher meinte, es sei von Anfang an klar gewesen, dass der Online-Direktverkauf kein großer Umsatzträger sein würde. Er sei ein Instrument gewesen, das eingebettet in die Marketingstrategie der Olympischen Sommerspiele in Sydney die Chance bot, Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln. Über die generierten Umsätze wollte er keine konkreten Angaben machen, sie beliefen sich aber im einstelligen Mill.DM-Bereich. Die per Internet angebotenen olympischen Spezialprodukte würden über Spezialgeschäfte weiter vertrieben.



Intensiviert werden dagegen soll das B2B-Geschäft in Europa und Japan, das bereits vor zwei Jahren in Deutschland eingeführt wurde. Außerdem soll die Zusammenarbeit mit Fachhandelspartnern ausgebaut werden, die eigene Internetauftritte für adidas-Salomon-Produkte haben. In den USA gehe dagegen der 1999 installierte Online-Direktverkauf als auch das B2B-Geschäft weiter. Dort würden im Online-Direktverkauf Umsätze im einstelligen Mill.-$-Bereich erzielt worden. In den USA würde im Gegensatz zu Europa ein limitiertes Angebot aus der gesamten Produktpalette des Sportartikelherstellers angeboten. Dort sei die Handelslandschaft anders strukturiert als in Europa und der Online-Direktverkauf gebräuchlicher, begründete der Sprecher die Fortsetzung des Projekts in den USA.

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