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05.03.2004

14:58 Uhr

Mit einer echten Steilwand voller Korallen ist das nicht zu vergleichen

Tauchen unter einem Dach

VonC. Braun (F. Dornberger, Handelsblatt)

Wer untertauchen will, muss nicht bis ans Rote Meer reisen - unter Wasser geht?s auch: indoor.

Nur einige Meter entfernt kreischen Kinder, als ob es um ihr Leben ginge. Aber ein paar Schritt weiter, vom Wellenbad getrennt durch eine Stellwand, lernen Taucher in spe das Gefühl tatsächlich kennen, wie es ist, um ihr Leben zu tauchen.

Beim Schnuppertauchen im Freizeitbad Monte Mare in Rheinbach trauen sie sich zum ersten Mal unter Wasser. "Das ist ähnlich wie ein Tandemsprung beim Fallschirmspringen", sagt Uwe Köhler. "Die Anfänger bekommen ein Gefühl dafür, ob Tauchen überhaupt etwas für sie ist", erklärt der Geschäftsführer von Rhein-Dive, dem Indoor-Tauchzentrum im Rheinbacher Spaßbad.

Indoor-Tauchen fühlt sich nicht nur sicherer an als im freien Wasser, sondern spart auch Zeit - und Geld. Anfänger, die nach dem ersten Pressluft-Schnuppern weiter untertauchen wollen, können auch ihren Tauchschein, das "Brevet", indoor machen. Dazu gehören - wie beim Führerschein - zehn bis zwölf Theoriestunden. Und wer mag schon am Roten Meer seine Zeit mit Büffeln verbringen?

Wem die deutschen Seen mit zurzeit durchschnittlich zwei Grad Celsius ein wenig zu kalt sind, kann sich nur 20 Minuten südlich von Köln mit der Unterwasserwelt anfreunden - in einem zehn Meter tiefen Becken, ausgestattet mit Vulkan, Höhlen und Röhrensystem.

Auch Abenteuerlustige, die den Kitzel suchen, eine dunkle Höhle oder ein Wrack zu erforschen, können ihre Nerven beim Indoor-Tauchen schon einmal antesten. Denn Höhlentauchen ist eine der gefährlichsten Sportarten überhaupt und nur den echten Profis vorbehalten.

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