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02.06.2000

19:56 Uhr

Mitten im Leben

Biedenkopf schließt vorzeitigen Rücktritt nicht aus

Der sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU) hat in der "Leipziger Volkszeitung" einen vorzeitigen Rücktritt von seinem Amt nicht ausgeschlossen. Er wolle bei einem möglichen vorzeitigen Ausscheiden "die Legislaturperiode bis zum Ende begleiten", sagte Biedenkopf der Zeitung.

Einen Rücktritt machte Biedenkopf vom Ausgang wichtiger Vorhaben wie Länderfinanzausgleich und Solidarpakt abhängig.

Die Nachfolgediskussion war Mitte Mai vom sächsischen CDU-Bundestagsabgeordneten Arnold Vaatz angestoßen worden. Vaatz hatte verlangt, der 70-jährige Regierungschef soll spätestens zur Hälfte der bis 2004 laufenden Amtsperiode den Platz für seinen Nachfolger freimachen. Biedenkopf hatte darauf mit Unverständnis reagiert.

"Sollte es zu einem Wechsel während der Legislaturperiode kommen, werden die Partei und die Fraktion über die Nachfolge entscheiden", sagte Biedenkopf nun. Der Wechsel sollte nicht nur danach entschieden werden, ob er für die CDU gut sei. "Er muss so gestaltet sein, dass er auch für das Land gut ist", sagte der 70-Jährige.

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