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14.04.2003

15:45 Uhr

Mitverantwortung für Entstehen der "Internetblase"

US-Börsenaufsicht droht Morgan Stanley mit Verfahren

Die US-Investmentbank Morgan Stanley muss mit einem Verfahren wegen rechtswidriger IPO-Praktiken rechnen.

vwd NEW YORK. Mitarbeiter der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) hätten der Investmentbank die Möglichkeit eines solchen Verfahrens angekündigt, wie aus dem zum Wochenende bei der SEC eingereichten Quartalsbericht hervorgeht. Dies wäre eine Folge der vor Monaten eingeleiteten Untersuchung der Börsenaufsicht, die sich jedoch nicht auf die IPO-Praxis von Morgan Stanley beschränkt. Anderen Finanzhäusern sind bereits ähnliche Verfahren angekündigt worden.

Die SEC wirft den Banken vor, sie hätten jene Kunden bei lukrativen Börsengängen bevorzugt behandelt, die sich im Gegenzug verpflichtet hätten, nach dem IPO eine bestimmte Menge der entsprechenden Papiere zu einem höheren Preis abzunehmen. Auf diesem Weg sei der Kurs künstlich nach oben getrieben worden, vermutet die US-Börsenaufsicht. Die Praxis ist aus Sicht der SEC mitverantwortlich am Entstehen der so genannten "Internetblase".

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