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11.01.2001

14:07 Uhr

dpa NÜRNBERG. Unter den Wirtschafts- und Finanzangeboten im Internet liegen Online-Broker und Direktbanken in der Gunst der deutschen Surfer deutlich vorne. Platz eins der Online-Finanzseiten belegte im November 2000 in Deutschland der Nürnberger Direkt- Wertpapierhändler Consors. Das berichtete MMXI, eine Tochter der Nürnberger GfK-Gruppe, am Donnerstag.

Consors.de habe 120 000 Besucher mehr als im Vormonat registriert und damit erstmals Platz eins belegt. Consors registrierte insgesamt 696 000 Besucher. Der Börsen-Informationsdienst Teledata liege weiterhin auf Platz zwei mit 660 000, Platz drei belegte die Comdirect-Bank mit 647 000.

"Die Online-Nutzer wissen die praktischen und Zeit sparenden Aspekte des Internets wohl zu schätzen", bilanzierte das Marktforschungsinstitut. Insbesondere der Zugang zu den Konten sei den Kunden bei ihrer Nutzung von zu Hause aus sehr wichtig. Daneben seien auch die Webseiten von traditionellen Banken gefragt. Die Deutsche Bank 24 und die Postbank lägen unter den deutschen Top fünf.

Immer mehr Surfer interessieren sich laut der MMXI-Studie für Seiten mit Finanzinhalten: Im Januar 2000 nutzten erst 17,8 Prozent aller deutschen Surfer die Seiten von Online-Banken, Versicherungen und Finanzberatungen. Im November waren es bereits mehr als ein Drittel der von zu Hause aus surfenden Nutzer in Deutschland. Das entsprach 3,92 Millionen Menschen.

In ganz Europa hätten alle Finanz-Domains ihre monatliche Nutzungsdauer ausgedehnt, hieß es. Am längsten verweilen die Deutschen auf den Wirtschaftsseiten: Sie verbringen monatlich 83,3 Minuten auf Seiten dieser Kategorie. Danach folgen dänische Nutzer mit 54,9 Minuten. Bei der Reichweite liegen die Deutschen dabei laut der Untersuchung im Mittelfeld. In Dänemark beträgt die Reichweite der Wirtschafts- und Finanzangebote im Internet 41,3 Prozent. Danach folgen Deutschland mit 34,2 Prozent, Frankreich mit 33,8 und Großbritannien mit 31,7 Prozent.

Für die Studie im Monat November wurde der Internetzugang von zu Hause aus von 32,4 Millionen Nutzern in Deutschland, Dänemark, Großbritannien und Frankreich untersucht.

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