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12.07.2000

09:20 Uhr

Mögliche Abstufung auf Untergewichten

M.M.Warburg stuft IWKA noch auf Halten

Analysten rechnen in diesem Jahr bei der Tochter EX-Cell-O mit einem deutlichen Rückgang beim operativen Ergebnis.

ADX HAMBURG. Das Bankhaus M.M. Warburg empfiehlt die Aktien der IWKA AG zu Halten. "Nach der Gewinnwarnung auf der Hauptversammlung denken wir allerdings über eine Abstufung auf Untergewichten nach", sagte Analyst Eggert Kuls im Gespräch mit ADX. Der Maschinenbauer rechnet in diesem Jahr auf Grund hoher Belastungen durch die Integration von Akquisitionen sowie Ertragsproblemen bei der Tochter EX-Cell-O mit einem deutlichen Rückgang beim operativen Ergebnis. Nach Ansicht des Analysten sei es allerdings nicht nachvollziehbar, warum die Höhe des Rückgangs nicht genannt worden ist, zumal inklusive außerordentlicher Erträge aus dem Verkauf der Wehrtechnik ein Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau angekündigt wurde.

Die Neuausrichtung des im MDax notierten Unternehmens durch eine Fokussierung auf die Bereiche Anlagenbau und Verpackungstechnik sei grundsätzlich "mutig und konsequent" gewesen, doch habe sich die Bilanzstruktur dadurch verschlechtert. Die Bemühungen würden sich erst langfristig auszahlen. So sei selbst der für 2001 angekündigte operative Gewinn auf dem Niveau von 1999 noch "sehr enttäuschend". Als Übernahmekandidaten sieht Kuls die IWKA deshalb im Moment nicht. "Dafür ist die IWKA durch die akquisitionsbedingt deutlich angestiegene Verschuldung eher uninteressant geworden", sagte der Experte. In der nächsten Zeit dürfte die Aktie ihren Boden auf dem derzeitigen Niveau von rund 15 Euro finden.

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