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23.01.2003

19:35 Uhr

Möglicherweise hatte Mutairi Unterstützer

Verdächtiger gesteht Überfall auf US-Bürger

Ein kuwaitischer Anhänger der Extremistenorganisation El Kaida hat nach Medienberichten den Überfall am Dienstag auf zwei US-Bürger gestanden, von denen einer seinen Verletzungen erlag. Die amtliche kuwaitische Nachrichtenagentur KUNA meldete am Donnerstag, die Polizei habe am Arbeitsplatz des 25-jährigen Sami Mohammed el Mutairi die Tatwaffe gefunden.

Reuters KUWAIT-STADT. Aus Sicherheitskreisen verlautete, Mutairi sei von Saudi-Arabien ausgeliefert worden, wohin er nach der Tat geflüchtet sei. Bei den Opfern handelte es sich um zwei Mitarbeiter einer Software-Firma, die im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums in Kuwait tätig ist.

Aus Sicherheitskreisen verlautete, den Ermittlungen zufolge handele es sich bei Mutairi um den Haupttäter. Es könne jedoch sein, dass er Unterstützer gehabt habe. "Er (Mutairi) hat gestanden, hinter der Ideologie El Kaidas zu stehen", meldete KUNA. Die USA machen El Kaida und deren Chef Osama bin Laden für die Anschläge vom 11. September 2001 verantwortlich, bei denen rund 3000 Menschen getötet wurden.

Bei dem Überfall in Kuwait war ein 46-jähriger US-Bürger auf offener Straße getötet und sein Kollege verletzt worden. Der Vorfall hatte sich in der Nähe des US-Stützpunkts Camp Doha nördlich von Kuwait-Stadt ereignet. Die US-Armee nutzt die Basis zum Truppenaufbau für einen Krieg gegen Irak. Die USA haben zurzeit mehr als 15.000 Soldaten in dem Land stationiert, das an der Südgrenze Iraks liegt. Es war bereits der dritte Überfall auf US-Bürger und-Soldaten in Kuwait seit Oktober.

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