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05.07.2000

13:46 Uhr

dpa MOSKAU. Der russische Staat will weitere Anteile am weltgrößten Erdgaskonzern Gasprom nicht vor 2002 zum Kauf anbieten. Die Marktlage sei für den geplanten Verkauf von 2,5 % der Aktien nicht günstig genug, sagte der Privatisierungsminister Farit Gasisullin am Mittwoch in Moskau. Der Staat hält derzeit noch einen Anteil von 38,37 % an dem russischen Erdgasmonopolisten.

"In ein bis zwei Jahren können wir dieses Paket für eine bis 1,2 Mrd. $ verkaufen", sagte Gasisullin laut der Nachrichtenagentur Interfax. Derzeit erwarte die Regierung einen Höchstpreis von 550 Mill. $ (579,75 Mill. Euro/1,13 Mrd. DM).

Die Essener Ruhrgas AG hatte im Dezember 1998 einen Anteil von 2,5 % der Gasprom-Aktien für 660 Mill. $ ersteigert. Derzeit hält die Ruhrgas bereits vier Prozent an dem russischen Gasgiganten und stellt mit ihrem Vize-Vorstandsvorsitzenden Burckhard Bergmann des einzigen Ausländer im Gasprom-Aufsichtsrat.

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