Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

23.01.2001

11:29 Uhr

dpa TOKIO. Japan dringt bei der Reform des UN-Sicherheitsrates auf einen Sitz als ständiges Mitglied. Ministerpräsident Yoshiro Mori wies am Dienstag im Gespräch mit UN-Generalsekretär Kofi Annan darauf hin, dass die japanische Öffentlichkeit die Beitragszahlungen an die UN zunehmend in Frage stelle. Bemängelt werde, dass Japan rund 20 % zum UN-Haushalt beisteuere, eine Reform des Sicherheitsrates aber weiterhin auf sich warten lasse, wurde Mori zitiert. Japan fordert seit längerem einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat.

Der UN-Generalsekretär habe Verständnis für Japans Position gezeigt und wolle andere UN-Mitgliedsstaaten darüber informieren, sagte ein Regierungsbeamter in Tokio nach dem 30-minütigen Gespräch vor Journalisten. Annan habe hinzugefügt, er erwarte gewisse Fortschritte bei der Reform des Sicherheitsrates. Es bedürfe vor einer Reform jedoch zunächst weiterer Beratungen.

Annan war am Vortag aus China kommend zu einem viertägigen Besuch in Japan eingetroffen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×