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11.01.2001

15:29 Uhr

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Motorola: Investoren unbeeindruckt!

VonWALL STREET CORRESPONDENTS

Im vierten Quartal hat der Chip- und Handyhersteller Motorola einen Umsatz von 10,1 Milliarden Dollar erzielt. Die Zahl liegt damit im Rahmen der im Vorfeld nach unten revidierten Schätzungen. Auch der Gewinn liegt mit 15 Cents pro Aktie im Rahmen der durchschnittlichen Erwartungen.

Im Gegensatz zu den Brutto-Margen, die enttäuschten, fielen die Netto-Margen dank der effektiven Kostenkontrolle im Rahmen der Analystenschätzungen aus. Motorola hatte im abgelaufene Quartal dennoch einige enttäuschende Entwicklungen. Der Versuch des Konzerns die Margen im Mobilfunkbereich auf vier Prozent auszuweiten, sind erneut gescheitert.



Die Margen lagen bei lediglich zwei Prozent. Bedenklich ist auch der Trend bei den Auftragseingängen. Diese fielen im vierten Quartal um 20 Prozent auf 2,9 Mrd. Dollar. Motorola hat anscheinend auch weiterhin Schwierigkeiten einen ernstzunehmenden Marktanteil im Bereich der Technologie der dritteg Generation zu etablieren. Wirklich beeindruckend entwickelte sich weiterhin der Bereich Breitband Technologie. Im abgelaufenen Quartal konnte der Umsatz um 52 Prozent auf 1,1 Mrd. Dollar gesteigert werden. Gleiches gilt für den Chipbereich.



Dank der im Vorfeld reduzierten Erwartungen, konnte der Umsatz mit 1,9 Mrd. Dollar die revidierten Schätzungen um 20 Prozent schlagen. In welche Richtung die Aktie tendieren wird, hängt vor allem von der heutigen Telefonkonferenz mit dem Management ab.



Motorola

will in der Konferenz einen Ausblick für 2001 geben. Derzeit erwarten Analysten für das angebrochene Jahr einen Gewinn von 83 Cents pro Aktie. Goldman Sachs stuft den Wert weiterhin mit "überdurchschnittlicher Marktperformer" ein.

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