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17.01.2002

19:00 Uhr

Münchener Rück

Zwischenruf: Fuß in der Tür

Im Firmensitz der Münchener Rück in der Königinstrasse direkt am Englischen Garten herrscht stets vornehme Zurückhaltung. Aber diesmal hat der weltgrößte Rückversicherer wirklich zu dünn aufgetragen.

mwb. Die Aussage, dass es sich bei der Aufstockung der Beteiligung an der Commerzbank auf über 10 Prozent um eine reine Kapitalanlage handeln soll, kann niemand in der Branche ernsthaft glauben. Seit langem diskutiert sie die Top-Frage: Was wird aus der Nummer Vier unter den deutschen Großbanken, die allein zum Überleben zu klein ist? Eine Spekulation löste in den vergangenen Jahren die andere ab. Auch ernsthafte Heiratsversuche scheiterten. Offensichtlich wollte die Münchner Rück dem Markt jetzt das eindeutige Signal geben: Wir haben den Fuß in der Tür. Damit will die Rück anscheinend verhindern, dass außer dem Nachbarn Allianz ein anderer Finanzriese - womöglich aus dem Ausland - einen Allfinanz-Konzern in Deutschland aufbaut. Die Commerzbank als Schnäppchen soll so schnell kein Konkurrent bekommen.

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