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28.01.2002

18:58 Uhr

Multimedia-Service

Zwischenruf: Preis-Test

VonHans Schürmann (Redakteur beim Handelsblatt)

Am neuen Multimedia-Service für den Mobilfunk, MMS, wird sich zeigen, ob die Telefon-Kundschaft bereit ist, auch für teurere Dienste zu löhnen.

So wird MMS, Breitband-Nachfolger des Handy-Textdienstes SMS (Short Message Service), zum Test auch für die dritte Mobilfunkgeneration UMTS, die 2003 starten soll. Noch verkünden Netzbetreiber und Handyhersteller euphorisch, dass MMS an den SMS-Erfolg anknüpfen soll. Seit vor allem Jugendliche den Austausch kurzer Textnachrichten für kultig erklärt haben, rasen täglich rund 50 Millionen solcher Botschaften über die mobilen Telefonnetze. Für die Netzbetreiber ist das ein gutes Zubrot.

Der neue MMS wird jedoch um ein Vielfaches teurer sein. Ob die teils üppigen Taschengelder der Kids ausreichen, um auch noch bunte Bildchen übers Mobil-Netz zu versenden, ist fraglich. Als T-Mobile die höheren SMS-Gebühren ankündigte, warnten Verbraucherschützer bereits vor der steigenden Verschuldung der Jugendlichen.

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