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29.10.2015

13:33 Uhr

Abgas-Prüfverfahren nach Dieselgate

Kein Aktionismus am Auspuff!

VonLukas Bay

PremiumRealistischere Abgas-Prüfverfahren sind nicht erst seit dem VW-Skandal überfällig. Wenn sie aber zu schnell eingeführt werden, könnte das sogar ein Bärendienst für den Umweltschutz sein. Eine Analyse.

Neue Modelle haben eine Vorlaufzeit von mehreren Jahren. ap

VW-Terminal in Emden

Neue Modelle haben eine Vorlaufzeit von mehreren Jahren.

Nicht erst der Skandal um manipulierte Abgaswerte bei Volkswagen hat offenbart, dass bei den Emissionsprüfungen in der EU etwas im Argen liegt. Aufgedeckt wurden die Dieselmanipulationen nicht durch staatliche Prüfstellen, sondern durch ein Umweltinstitut in den USA. Dabei ist es in der Autobranche seit Jahren ein offenes Geheimnis, dass sich die Abgas- und Verbrauchswerte auf dem Prüfstand und auf der Straße  immer weiter voneinander entfernen.  

Insofern ist es zu begrüßen, dass die Europäische Kommission um Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska nun die sogenannte Real Driving Emission (RDE)  auf den Weg gebracht hat.

Der Autor ist Redakteur im Ressort Unternehmen und Märkte. Frank Beer für Handelsblatt

Lukas Bay

Der Autor ist Redakteur im Ressort Unternehmen und Märkte.

Künftig sollen zusätzliche Höchstgrenzen für den Schadstoffausstoß

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