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14.07.2016

13:11 Uhr

Autonomes Fahren

Teer, Tesla und der erste Tote

VonThomas Klindt

PremiumSelbstfahrende Autos sind in aller Munde. Doch die neue Technik wirft viele Fragen auf. Letztlich benötigt die neue Technik eine starke Lobby – früher oder später wird fast jeder von ihr profitieren. Ein Gastbeitrag.

Thomas Klindt lehrt europäisches Technikrecht an den Universitäten Kassel und Bayreuth, ist Partner der Kanzlei Noerr und Mitherausgeber der Noerr/BDI-Studie „Rechtsfragen der Digitalisierung“. PR [M]

Der Autor

Thomas Klindt lehrt europäisches Technikrecht an den Universitäten Kassel und Bayreuth, ist Partner der Kanzlei Noerr und Mitherausgeber der Noerr/BDI-Studie „Rechtsfragen der Digitalisierung“.

Das zeitgenössische Mantra aller autoaffinen Technologiefans heißt: autonomes Fahren. Die Zeitungen sind voll von Berichten, auf Youtube kann man mehr oder minder gruselige Experimente wagemutiger Fahrer sehen, die A9 wurde zur Teststrecke, und Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will die moralischen Fragen der Zulassung autonomer Fahrzeuge von einer Ethikkommission diskutieren lassen.

War das Thema lange nur ein Terrain, auf dem sich Software-Ingenieure, Sensorik-Hersteller und Automobil-Unternehmen austoben konnten, holen die Juristen jetzt mit Siebenmeilenstiefeln auf. Das liegt zum einen an handwerklichen Fragen, die dringend geklärt werden müssen: Die Zulässigkeit vollautomatisierten Fahrens ist nach derzeitiger Völkerrechtslage überhaupt nicht abgesichert. Welcher Entwicklungsvorstand gibt schon bedenkenlos...

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