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21.11.2016

11:07 Uhr

Aktiendeals deutsche Firmen

Rückkäufe in homöopathische Dosen

VonUlf Sommer

PremiumIm Vergleich zu amerikanischen Unternehmen geben deutsche wenig für Aktienrückkäufe aus. Die Finanzkrise hat viele abgeschreckt. Doch es gibt Ausnahmen – und sie werden mehr.

Der Sportausrüster verfolgt ein größeres Aktienrückkaufprogramm. dpa

Fußbälle von Adidas

Der Sportausrüster verfolgt ein größeres Aktienrückkaufprogramm.

Gemessen an den USA kaufen die Unternehmen hierzulande nur in homöopathischen Dosen Aktien zurück. Grund dafür sind schlechte Erfahrungen in der Finanzkrise. Im vorangegangenen Boom hatten viele Konzerne teuer eigene Aktien erworben. Sie bereuten es kurze Zeit später, als Aufträge und Gewinne wegbrachen und die Banken ihr Geld zusammenhielten. Daraus haben die Unternehmen gelernt. Nicht noch einmal wollen sie den Fehler begehen, in der Not auf Kredite angewiesen zu sein. Deshalb stärkten die Unternehmen ihre Kapitalbasis und halten heute so viel Liquidität vor wie noch nie. Rund 90 Prozent der deutschen börsennotierten Unternehmen verzichten ganz darauf, Aktien zurückzukaufen.

Doch es...

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