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09.07.2015

15:09 Uhr

Chinas Aktienmarkt

Die Konterrevolution

VonStephan Scheuer

PremiumDie chinesische Regierung verrät ihr Versprechen von mehr Markt und weniger Staat. Alarmiert von fallenden Kursen greift Peking mit allen Mitteln an den Börsen ein. Großaktionären wurde verboten, Papiere zu verkaufen.

Markus Koch Exklusiv

China-Börsen in der Zwangsjacke

Markus Koch Exklusiv: China-Börsen in der Zwangsjacke

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FrankfurtChinas Premier Li Keqiang liebt Symbolpolitik. So reiste er zu Jahresanfang in die südchinesische Metropole Shenzhen, genau wie der Wirtschaftsreformer Deng Xiaoping 35 Jahre zuvor. Er wollte Unternehmern Mut machen und der lokalen Börse: „Shenzhen ist ein Modell für China“, lobte Li. Die Investoren begriffen das als Aufforderung zur etwas monothematischen Strategie „kaufen, kaufen, kaufen“.

Finanzmärkte in Fernost: Staat gegen Marktkräfte

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Chinas Börsen sind im freien Fall. Chinas Aktienmärkte sind weitgehend von den internationalen Finanzmärkten abgekoppelt, das Geld bleibt also in China.

Das rächt sich jetzt – zu lange hat sich der staatlich gestützte Börsenboom von der Realwirtschaft abgekoppelt. Schon seit mehr als zwei Wochen sind nunmehr die zuvor hochgejazzten Börsen in Shenzhen und Schanghai im Sinkflug. Der Leitindex in Schanghai verzeichnet mit einem Minus von...

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