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21.06.2016

14:19 Uhr

Eon-Aktie unter der Lupe

Neustart mit Altlast

VonJürgen Flauger

PremiumDie Eon-Aktionäre haben die Aufspaltung des Konzerns gebilligt. Doch es bleibt eine große Sorge: die Kosten des Atomausstiegs. Die Last ist so groß, dass Chef Teyssen die Anteilseigner um Unterstützung bittet.

Der Reaktor ist vom Netz, der Rückbau wird teuer. imago/imagebroker

Kernkraftwerk von Eon in Grafenrheinfeld bei Schweinfurt

Der Reaktor ist vom Netz, der Rückbau wird teuer.

DüsseldorfDas Abstimmungsergebnis war überwältigend: 99,7 Prozent der anwesenden Aktionäre billigten vor zwei Wochen auf der Hauptversammlung von Eon die Abspaltung des neuen Unternehmens Uniper. Konzernchef Johannes Teyssen kann seinen Plan umsetzen und die Eon SE künftig auf das Geschäft mit der Energiewende konzentrieren – also auf erneuerbare Energien, Vertrieb und Netze. Uniper wird sich unter Vorstandschef Klaus Schäfer um die alte Energiewelt kümmern, also um die konventionellen Kraftwerke, den Großhandel und die Gasproduktion.

Den Neustart muss Eon aber mit einer Altlast aufnehmen: Die „neue“ Eon behält die Verantwortung für die Kernkraftwerke des Konzerns in Deutschland. Auf Druck der Bundesregierung...

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