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09.07.2015

12:00 Uhr

Finanzmärkte in Fernost

Staat gegen Marktkräfte

VonStephan Scheuer, Markus Fasse, Ingo Narat, Anja Müller

PremiumChinas Börsen sind im freien Fall. Da die Handelsplätze jedoch weitgehend von den internationalen Finanzmärkten abgekoppelt agieren, bleibt das Problem nach Ansicht von Experten im Reich der Mitte.

DüsseldorfDie Börsen waren ein Wundermittel für Chinas Führung. Steigende Kurse versorgten die hochverschuldeten Staatsbanken mit frischem Kapital. Gleichzeitig mehrten sie den Wohlstand der Kleinanleger. Eine perfekte Symbiose, denn es gehört zu den Kernpunkten im Reformprogramm von Premier Li Keqiang, die Vermögen der Bevölkerung zu steigern. Mit mehr als 90 Millionen Anlegern spekulieren in China mehr Menschen an der Börse, als die Kommunistische Partei Mitglieder hat.

Im vergangenen Sommer begann die Rally, die Kurse verdoppelten sich. Seit mehr als zwei Wochen drehen sie nun deutlich ins Minus. Mehr als 30 Prozent haben sie schon eingebüßt. Trotz Rettungsmaßnahmen der Regierung purzelten...

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