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13.02.2018

18:36 Uhr

Healthineers

Siemens-Chef Kaeser feilt am Mega-Börsengang der Medizintechnik-Sparte

VonRobert Landgraf, Peter Köhler

PremiumDer Siemens-Chef hat es wohl eilig: Er will Siemens-Healthineers noch vor Ostern aufs Parkett bringen. Es könnte der größte Börsengang seit dem der Telekom werden.

FrankfurtVor rund 22 Jahren ging mit der Deutschen Telekom der bisher größte heimische Börsengang über die Bühne. Die T-Aktie spielte dem Bund Ende 1996 bei der Privatisierung des Konzerns im ersten Schritt gut zehn Milliarden Euro ein. Dieser Rekord bleibt unerreicht. Jetzt bahnt sich aber eine weitere Mega-Emission an, die dieser Höchstmarke nahe kommt.

Schon in den nächsten Tagen soll die offizielle Ankündigung zum Start des Börsengangs der Siemens-Medizintechnik erfolgen, erfuhr das Handelsblatt aus Finanzkreisen. Die Neuemission soll ein Volumen von bis zu sieben Milliarden Euro umfassen.

Kommentare (2)

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Herr Chris Koeh

14.02.2018, 11:39 Uhr

2015 Siemens hat den US-Öl- und Gastechnik-Spezialisten Dresser-Rand für 7,6 Milliarden Dollar übernommen. Abgesehen vom Preis sei Dresser-Rand aber schon seit längerem ein Traum-Übernahmeziel, hieß es damals im Siemens-Umfeld.
vgl. http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/siemens-uebernimmt-dresser-rand-kaeser-sticht-loescher-aus/10734894-all.html
DAS MIT DEM ÖL WAR WOHL NIX - JETZT MACHT DER KÄSER WIEDER IRGENDWAS

DER FISCH STINKT VOM KOPF

Herr Andreas Dittrich

14.02.2018, 16:46 Uhr

Betrifft "Die Kassen bei Siemens sind prall gefüllt und trotzdem sollen tausende Stellen abgebaut werden. Dieser Widerspruch ist nicht wirklich zu erklären". Ich versuche mal eine Erklärung: auch wenn die Siemens-Kassen prall gefüllt sein mögen und durch den Börsengang möglicherweise an die 7 Millliarden Euro dazugespült werden, sollten diese Mittel besser in die Forcierung zukünftiger Technologien und Märkte anstatt in die Alimentierung von Bereichen und deren Arbeitsplätze fließen, die in absehbarer Zeit ihre Volumina und damit Bedeutung am Markt verlieren. Lieber jetzt vorausschauen und über mehrere Jahre vergleichsweise sachte Bremsen als warten und dann eine riskante Vollbremsung hinlegen. Sonst sind die Kassen dann bald nicht mehr prall gefüllt sondern haben Ebbe: wer zu spät kommt, den bestraft der Markt (frei nach M. Gorbatschow)

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