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06.12.2015

20:00 Uhr

Analyse zur EZB-Politik

Draghi, der entzauberte Magier

VonJens Münchrath

PremiumDraghi, der große Marktversteher, hat sich verkalkuliert. Er hat Erwartungen geschürt, die er nicht erfüllen konnte. Erstmals seit seinem Amtsantritt werden die Grenzen seiner Macht sichtbar – und das gleich mehrfach.

Am Zenit der Macht. ap

EZB-Präsident Mario Draghi

Am Zenit der Macht.

FrankfurtDie Hälfte seiner achtjährigen Amtszeit hat Mario Draghi gerade hinter sich. Und man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass die Ereignisse der vergangenen Woche sich wie ein langer Schatten über den Rest seiner EZB-Präsidentschaft legen werden. Draghi, der große Marktversteher, hat sich verkalkuliert. Bewusst oder unbewusst hat er Erwartungen geschürt, die er nicht erfüllen konnte. Trotz Aufstockung des Programms zum Ankauf von Anleihen (QE) auf insgesamt 1,5 Billionen Euro, trotz Erhöhung des negativen Einlagenzinses schoss der Euro am sonst eher trägen Devisenmarkt um fast fünf Cent in die Höhe, rauschten die Börsen in den Keller.

Nun mag...

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